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Elternabende

Beschreibung Konzept von Elternabenden, in denen Mitbestimmung herrscht, welche den Eltern von Jugendlichen anbieten, sich über Themen in Verbindung mit den Abhängigkeiten und den Risikoverhalten auszutauschen.                              
Zielpublikum Direkt: die Eltern von Jugendlichen des Kantons.
Indirekt: die Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 18 Jahren
Zweck und Ziele Durch die Begegnung und den urteilsfreien Austausch die Eltern in ihrer präventiven und beschützenden Rolle gegenüber den Jugendlichen stärken:              
  • über die Risiken sowie über die Mechanismen und Faktoren, welche den Konsum von psychotropen Substanzen und andere Suchtverhalten (Bildschirme und Spiele) beeinflussen, informieren.
  • Erzieherische Alternativen mitschaffen, um das Risikoverhalten von Jugendlichen vorzubeugen und/oder in der Familie zu bewältigen
  • die Eltern über die extern zur Verfügung stehenden Ressourcen informieren
Dienstleistungen Leitung eines Elternabends zu folgenden Themen :
  • Übermässiger Alkoholkonsum im Jugendalter, «binge drinking», was tun als Eltern?
  • Jugendalter und Substanzen: Cannabis/Alkohol/Zigaretten
  • Mit dem eigenen Jugendlichen über Drogen sprechen, Haltung der Eltern
  • Konsum und Einfluss der Freunde
  • Bildschirme und Spiele: Nehmen diese einen zu grossen Platz im Familienleben ein? Soziale Netzwerke und Videospiele/ Grenze, Sicherheit und Gesetz im virtuellen Raum/Nachdenken rund um die richtigen Gewohnheiten
  • Auf Nachfrage oder je nach Bedürfnis
Werkzeuge und Methodologien Die Struktur des Elternabends soll der Mitbestimmung Raum geben und lehnt sich an das «World Café» an. Der Elternabend dauert rund 2 Stunden und ist hauptsächlich in vier Teile unterteilt:
  • Einführung: Informationen zur Thematik, Risiken, Statistiken, Daten usw.
  • Elternaustausch: Dem Erfahrungsaustausch wird ein grosser Raum zugeteilt, damit die Eltern ihre Rolle, ihre Erziehungspraxis besprechen und verschiedene Handlungswege entwefen, die ihnen im Elternberuf nützlich sind.
  • Gemeinsame Synthese: Schaffung einer gemeinsamen Tabelle, welche die verschiedenen möglichen Wege zusammenfasst und ergänzt.
  • Externe Ressourcen: Vorstellung der Dienstleistungen des Vereins REPER, der Informationsunterlagen von Suchtinfo Schweiz und des Hilfsnetz- werks des Kantons Freiburg.
Partner Die Vereinigungen von Eltern, Psychologen, Ärzten oder andere Vereinigungen können dazu eingeladen werden um die Thematik zu erweitern.
Kosten Die Finanzierung wird durch die GSD sichergestellt.
Informationen, Kontakte

Information & Projekte

Jurastrasse 29, 1700 Freiburg
Tel. 026 322 40 00
projekte@reper-fr.ch